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Brauchen Helfer Hilfe?

Gewaltprävention im Gesundheitswesen

Es wird gepöbelt, gespuckt, gebissen und geschlagen. Die Gewalt gegenüber diversen Berufsgruppen nimmt immer mehr zu. Ärztinnen und Ärzte, TherapeutInnen oder HelferInnen im Allgemeinen sind zum Teil massiven verbalen und physischen Angriffen von PatientInnen, Angehörigen und Betriebsfremden ausgesetzt.
Teilnehmende lernen, kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und sicher zu entschärfen. Sie können klare Grenzen ziehen und doch situationsangemessen handeln. Sie bekommen Strategien an die Hand, um aggressives Verhalten zu deeskalieren und trainieren aktiv an Beispielen bedrohlicher Situationen aus ihrem Alltag.

Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte, medizinisches Personal

Inhalte

  • Gefahrenerkennung und Gefahrenvermeidung
  • Persönliche Sicherheit am Arbeitsplatz (Klinik, Ordination, Hausbesuche, Außeneinsatz)
  • Gesprächsführung in kritischen Situationen
  • Grundsätzliche Verhaltensstrategien zur Vermeidung von Konflikten
  • Verhalten in eskalierenden Situationen
  • Täter-Opfer-Zusammenhänge
  • Theoretische Hintergründe (z. B. Ursachen von Gewalt, Sicherheitskonzepte vor Ort)


Methode
Wissenstransfer durch gelenktes Unterrichtsgespräch unter Nutzung von aktuellen Fallbeispielen, interaktiver Workshop, Darstellung der grundsätzlichen Verhaltensstrategien, Vortrag mit Diskussion, Handlungsorientierung und Verhaltensreflexion

Referent
Dr. Jürgen Fritzsche
(Dr. phil nat, MA sportwiss) war bis Ende 2018 als Chefausbilder im Deutschen Karateverband tätig. Unter anderem war er ressortleitend für Gewaltschutz und Selbstverteidigung zuständig. Heute ist er Technischer Direktor des Luxembourger Karateverbands, international tätiger Dozent (EXperts for TRAining) und Buchautor.

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