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Substitutionsbehandlung

Mit 1.3.2007 ist die Weiterbildungsverordnung orale Substitution in Kraft getreten. Nach dieser Verordnung brauchen ÄrztInnen die Substitutionsbehandlungen durchführen eine Schulung im Ausmaß von insgesamt 40 Einheiten, davon 20 Einheiten in Unterrichtsform und der Rest als e-learning. Es wird ausdrücklich empfohlen, das e-learning vor dem Unterricht zu absolvieren.

Seit 01.01.2018 muss die Basisausbildung mit einem Multiple-Choice-Test abgeschlossen werden, bei dem die auf allen maßgeblichen Gebieten erworbenen Kenntnisse nachzuweisen sind. Der Test umfasst 12 Multiple-Choice-Fragen am Ende der Veranstaltung.

Zielgruppe:
Alle Ärztinnen und Ärzte die bereits Substitutionsbehandlungen durchführen oder in Zukunft durchführen wollen

Inhalt:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Begleiterkrankungen
  • Behandlungsansätze und -möglichkeiten
  • Umgang mit dem speziellen Klientel
  • Psychiatrische Grundlagen
  • Klinisch-pharmakologische Grundlagen
  • Psychosoziale Einrichtungen und Betreuung
  • Ambulante Behandlung Drogenabhängiger
  • Praktische Durchführung

Die Inhalte werden für das ÖÄK-Diplom „Substitutionsbehandlung" anerkannt.

ReferentInnen:
Dr. Brigitte Lindenbauer, OA Dr. Bernhard Lindenbauer, Mag. Sonja Habib-Mayer, Dr. Sebastian Gerstl, DSA Thomas Schwarzenbrunner, OA Dr. Markus Fischl, DSA Claus Veitl